ANDERE KÄLBERKRANKHEITEN

SPRAYFO ANDERE KÄLBERKRANKHEITEN

Trichopythie

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Trichopythie

Was tun gegen Kälberflechte?

Die Kälberflechte (Trichophytie) ist in der Praxis auf vielen Betrieben immer noch ein Problem. Sie wird durch Hautpilze (Dermatophyten) verursacht und ist auch auf den Menschen übertragbar. Eine Übertragung erfolgt sehr schnell und kann neben Hautveränderungen auch zu schweren Infektionen mit tiefer Narbenbildung führen.

Die Trichophytie verursacht vor allem wirtschaftliche Schäden:

  • verminderte Tränkeaufnahme und schlechtere Entwicklung der Kälber
  • bis zu 20 % verminderte Zunahmen
  • Verminderung der Milchleistung bei Kühen
  • bleibende Haut- und auch Leberschäden

Die Ausbreitung in der Herde erfolgt sehr schnell und wird von folgenden Faktoren noch begünstigt:

  • zu hohe Luftfeuchtigkeit
  • zu hohe oder zu niedrige Temperaturen
  • schlechte Stallhygiene
  • zu wenig Licht im Stall
  • zu enge Liegeflächen
  • zu enge bzw. zu wenig Fressplätze
  • Stress der Tiere
  • Stoffwechselstörungen
  • Vitamin- und Mineralstoffmangel (besonders Vitamin A)
  • Parasiten- und Fliegenbefall

Faktoren, die das Immunsystem schwächen beschleunigen die Ausbreitung der Trichophytie enorm! Die Übertragung kann direkt über Hautkontakt oder auch indirekt erfolgen. Eine indirekte Übertragung erfolgt meistens durch Gegenstände an denen die infizierten Tiere Haare oder Hautbestandteile hinterlassen und die dann durch Fliegen weitergetragen werden. Infizierte Tiere müssen nicht sichtbar krank erscheinen. Sie befinden sich dann entweder in der Zeit zwischen Ansteckung und sichtbarer Erkrankung oder beherbergen noch infektiöse Erreger. Kälber können sich bereits in den ersten 2 Lebenswochen mit der Kälberflechte infizieren. Der Pilz bildet typische runde, hellgraue, krustige, „asbestartige“ Borken am Kopf, am Hals und am Schwanzansatz. Die Haare brechen ab bzw. fallen aus. Der Befall im Maulbereich führt bei Kälbern zu einer verminderten Tränkeaufnahme. Seltener betroffen sind der Rücken und die Brustwand. Eine Infektion mit Trichophytie ist in der Regel beim Rind, im Gegensatz zum Menschen, nicht mit Juckreiz verbunden. Der Pilz schädigt nicht die Haarwurzel, sodass bei der Heilung die Haare wieder nachwachsen können.

Eine Vorbeugung der Infektion mit Trichophytie hängt vor allem vom Management ab. Wurde eine Infektion erkannt, muss so schnell wie möglich gehandelt werden, um eine Ausbreitung zu vermeiden. Es sollte nicht nur das infizierte Tier, sondern vorbeugend die gesamte Herde behandelt werden.

  • Impfung der Tiere mit einem geeigneten Impfstoff.
  • Tiere mehrmals mit pilztötendem Mittel besprühen oder waschen (im Abstand von 3 – 5 Tagen wiederholen).
  • Einreiben der infizierten Hautstellen mit Schwefelsalbe, um eine Übertragung auf den Menschen zu vermeiden (Handschuhe verwenden).
  • Insekten- und Nagetierbekämpfung im Stall und Futterlager.
  • Brutstätten für Fliegen und Insekten (alte Futtereste, Mist usw.) entfernen.
  • Stalleinrichtung und Geräte gründlich reinigen.

Eine intensive Sonneneinstrahlung beschleunigt den Heilungsprozess. Auf alle Fälle sollten eventuelle Behandlungs- und Vorbeugemaßnahmen mit dem Tierarzt besprochen werden.

Wenn Sie sich eine kurze Pause gönnen, werden wir dafür sorgen, dass es sich lohnt!

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