MILCHKÄLBER AUFZUCHT

SPRAYFO KLOSTER ST. OTTILIEN

Kloster St. Ottilien

SPRAYFO KLOSTER ST. OTTILIEN

Kloster St. Ottilien

Das Benediktinerkloster St. Ottilien liegt in Oberbayern, in der Nähe des Ammersees und beherbergt zurzeit 85 Mönche. Gegründet wurde das Kloster 1887 durch Missionsbenediktiner, die von England herüberkamen um das heidnische Festland zu christianisieren. Sie sollten Wissen und Bildung, aber auch die Benediktinerregel „Ora et labora – Bete und arbeite“ in die Welt tragen. So kam es, dass das Kloster St. Ottilien nicht nur zur Bet- und Bildungsstätte sondern auch zu einem landwirtschaftlichen Standort wurde.

Zum landwirtschaftlichen Betrieb des Klosters gehören heute neben einem Milchviehbestand auch eine Bullen- und Schweinemast sowie eine Legehennen- und Mastgeflügelhaltung und eine Imkerei. Die Betriebsfläche umfasst rund 150 ha Grünland, 130 ha Acker und 122 ha Wald. Hinzu kommt eine Gärtnerei für Gemüse- und Obstanbau, eine klostereigene Biogasanlage, die mit Hackschnitzeln aus dem Wald betrieben wird sowie zahlreiche Handwerksbetriebe, wie z.B. eine Schreinerei und eine Metzgerei. In der klostereigenen Metzgerei werden wöchentlich 7 Schweine und ein Bulle für die Eigenversorgung verarbeitet.

Die Kuh-Kathedrale

Ein hochmoderner Boxenlaufstall – lichtdurchflutet und luftig: Wo vor Jahren noch ein in die Jahre gekommener, dunkler Kuhstall stand, findet man heute einen hochmodernen Neubau mit 174 Tiefliegeboxen. Ein 26-er Melkkarussell wurde direkt in den Stall integriert. Der 12 m hohe, helle Raum hat eine halbrunde Außenwand mit langen, schmalen Fenstern und erinnert so von außen an eine Kathedrale. Das Highlight des Neubaus ist eine verglaste Besuchertribüne, die über einen separierten Eingang frei zugänglich ist. Von hier aus haben Besucher einen uneingeschränkten Blick auf den Kuhstall und auf das Melkkarussell und können so beim täglichen Melken der Fleckviehkühe zusehen.

Pater Tassilo Lenger, Klosterökonom und Verantwortlicher für den landwirtschaftlichen Bereich des Klosters, tauscht zweimal täglich seine schwarze Ordenstracht, den Habit, gegen ganz normale Arbeitskleidung; nämlich dann, wenn es ans Melken geht. Im Kloster St. Ottilien sind die Melkzeiten an die Gebetszeiten der Benediktiner angepasst. Schon um 4:30 Uhr in der Früh beginnt Pater Tassilo deshalb gemeinsam mit einem Klosterbruder mit dem Melken. Die zweite Melkung erfolgt bereits um 15:00 Uhr am Nachmittag. Die Stallarbeit wird pünktlich um 17:00 Uhr beendet, damit die Mönche um 18:00 Uhr das Abendgebet besuchen können.

Nach dem Melken passieren die Kühe ein elektronisches Tor, das sie in unterschiedliche Stallbereiche lenkt. Die Tiere sind nach ihrer Milchleistung unterteilt, damit sie dementsprechend gefüttert werden können. Die Sortierung erfolgt über einen Chip im Halsband. Im Kälberstall werden sowohl die weiblichen als auch die männlichen Kälber aufgezogen. Sie stammen alle vom klostereigenen Stier, der die weiblichen Rinder im Natursprung deckt. Die Kälber werden nach der Biestmilch sofort auf Sprayfo Kälbermilch umgestellt. Durch ein individuell ausgearbeitetes Fütterungskonzept konnte der Sprayfo Aufzuchtspezialist gemeinsam mit dem Klosterökonom die Verlustrate in der Kälberaufzucht um 10% senken.

Die weiblichen Jungrinder verbringen gemeinsam mit den trächtigen Tieren den Sommer auf den Weiden. Die männliche Nachzucht wird im eigenen Bullenmaststall gemästet. Derzeit sind dort rund 80 Mastbullen untergebracht.

Obwohl die Landwirtschaft der Selbstversorgung des Klosters und des dazugehörigen Gymnasiums dient, ist sie dennoch ein wichtiges wirtschaftliches Standbein in St. Ottilien. Jedes Kloster müsse eigenständig wirtschaften, erklärt Pater Tassilo. „Wir bekommen keine staatlichen Gelder oder Kirchensteuer, deshalb muss auch unsere Landwirtschaft Gewinn abwerfen“.

Überprüfen Sie die Leistung Ihres Betriebes

Die Verwaltung eines Milchviehbetriebes ist eine herausfordernde Aufgabe. Alltagsroutinen beanspruchen den größten Teil Ihrer Zeit. Sind Ihre Betriebsverfahren gut eingestellt? Holen Sie das Beste aus Ihrer Arbeit heraus? Diese Fragen sind schwer zu beantworten, wenn Sie keine Referenz zur Hand haben. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen hier ein einfaches Tool an, das Ihnen Feedback gibt. Die Basis dafür sind die Ergebnisse aus einer Befragung von Landwirten auf der ganzen Welt.

Das Tool wird Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie in Zukunft noch bessere Ergebnisse erzielen können. Beantworten Sie einfach einige Multiple-Choice-Fragen, um ein sofortiges und kostenloses Feedback zu erhalten ...

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